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Westgerman Prostate Center
Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
D-50674 Cologne, Germany

Fon.: +49-221-92424-470
Fax:  +49-221-92424-460
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Home News Press Releases 2004-2006 Angstdiagnose Prostatakrebs

Angstdiagnose Prostatakrebs

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Neue Patientenbroschüre informiert über Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten

Köln, 16. April 2004 – Sie haben Prostatakrebs! – Mit dieser Diagnose werden in Deutschland jedes Jahr 33.000 Männer konfrontiert. Eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten, widersprüchliche Empfehlungen und eine Flut an Informationen aus den Medien – all das verunsichert die meisten Patienten. Die Frage nach der richtigen Therapie, Angst vor möglichen Nebenwirkungen oder die Ungewissheit darüber, wie es weitergehen soll – eine extrem belastende Situation für jeden. „In ausführlichen Beratungsgesprächen geben wir dem Patienten einen Überblick über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten des Prostatakrebses. Wir bemühen uns darum, gemeinsam die optimale Therapie zu finden“, erklärt Dr. Pedram Derakhshani, Urologe und leitender Arzt im Westdeutschen Prostatazentrum in der Klinik am Ring, Köln. „Aus unserer Erfahrung wissen wir jedoch: Wenn der Patient wieder alleine ist, kommen die Zweifel und Ängste trotzdem häufig zurück.“

Für diese Situationen gibt es jetzt eine neue Patientenbroschüre des Westdeutschen Prostatazentrums. Sie gibt einen Überblick über die Themen Vorsorge, Prostatakrebs und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit. „Wir sind froh darüber, unseren Patienten nach dem Gespräch eine Informationsschrift mitgeben zu können. So können sie zu Hause noch einmal in Ruhe alles nachlesen – auch bei grundsätzlichen Fragen zur Vorsorge und Früherkennung kann die Broschüre sehr hilfreich sein“, so Dr. Derakhshani. Die Patienteninformation ist ab sofort verfügbar und kann beim Westdeutschen Prostatazentrum kostenfrei entweder telefonisch unter Tel. 0221-924 24 470 oder per E-Mail ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it ) angefordert werden. Der Download der Broschüre als pdf-Datei ist möglich unter www.westdeutschesprostatazentrum.de.

Welche Therapie ist die richtige?

Radikaloperation, Strahlentherapie oder Hormonbehandlung? Was genau passiert bei diesen Behandlungen und mit welchen Nebenwirkungen muss man rechnen? Die Beantwortung dieser und anderer Fragen findet sich in der neuen Patientenbroschüre des Westdeutschen Prostatazentrums. Die Informationsschrift rund um das Thema Prostata, Vorsorge und Prostatakrebs stellt sämtliche gängigen Verfahren in verständlicher Form dar. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Strahlentherapie (Brachytherapie) des Prostatakrebses.

Diese schonende Behandlungsmethode hat entscheidende Vorteile gegenüber der immer noch weit verbreiteten Totalentfernung der Prostata: „Die Prostata bleibt erhalten und die Wahrscheinlichkeit einer Impotenz sinkt auf 20 Prozent – nach einer Radikaloperation tritt diese Nebenwirkung dagegen bei 60 bis 90 Prozent der Patienten auf“, weiß Dr. Gregor Spira, leitender Arzt der Strahlentherapie. Gleichzeitig wird das Risiko einer Harninkontinenz (unwillkürlicher Urinverlust) von 15 bis 20 Prozent bei der Radikaloperation auf unter zwei Prozent bei der Brachytherapie verringert.

Wann bei einem Patienten welche Art von Brachytherapie – Seed-Implantation oder Afterloading – in Frage kommt, wird in der Patientenbroschüre ebenfalls ausführlich erklärt. Für Interessierte, die sich über Vorsorge und Früherkennung von Prostataerkrankungen informieren möchten, bietet die Broschüre zusätzliche Tipps und Hinweise. Wie sagt man so schön: „Vorsorge ist die beste Medizin“. „Jeder Mann ab 45 sollte zur regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung beim Urologen gehen“, rät Dr. Derakhshani. „Wird der Prostatakrebs frühzeitig erkannt, so bestehen für die Betroffenen je nach Therapieform Heilungschancen von bis zu 90 Prozent.“

Ausserdem steht Ihnen hier die aktuelle Broschüre des Westdeutschen Prostatazentrums als PDF-Datei zum Download bereit.

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