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Westdeutsches Prostatazentrum
Klinik am Ring
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Neue Testverfahren - DiaPat-Test

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Neue Testverfahren zur möglichen Diagnose eines Prostatakarzinoms setzen auf so genannte Biomarker, die ein Prostatakarzinom anzeigen, bevor es Beschwerden verursacht. Während mehrere solcher Verfahren derzeit in klinischen Studien getestet werden, ist der s.g. DiaPat®-Test bereits zur klinischen Anwendung zugelassen.

Das Verfahren basiert auf der molekularbiologischen Analyse der im Urin gelösten Eiweißstoffe (Proteine). Im Gegensatz zu herkömmlichen Urintests, bei denen nur einzelne Eiweiße oder aber die Gesamtproteinmenge bestimmt werden kann, erfasst der  DiaPat®-Test  mittels Massenspektroskopie komplexe Proteinmuster aus mehreren tausend Proteinen. Das Proteinmuster des Patienten wird anschließend mit denen aus einer Datenbank abgeglichen und krankheitstypische Muster abgefragt. Aus der Analyse lassen sich Rückschlüsse auf die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens eines Prostatakarzinoms schließen. 

Der Stellenwert des DiaPat®-Verfahrens bei der Früherkennung von Prostatakarzinomen wird in Fachkreisen allerdings kontrovers diskutiert. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) ist die Datenlage derzeit nicht ausreichend und damit das Analyseverfahren bislang nicht hinreichend evaluiert. Eine Gewebeprobe (Biopsie) zur Abklärung auffälliger Befunde kann könne daher derzeit durch den DiaPat®-Test nicht vermieden werden.