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Westdeutsches Prostatazentrum
Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

Tel.: 0221-92424-470
Fax: 0221-92424-460

info@wpz-koeln.de

Prostatavergrößerung - Therapie

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Durch neue Erkenntnisse im Krankheitsverlauf sowie der rasanten Weiterentwicklung medikamentöser und operativer Behandlungsmethoden ist heute eine sehr differenzierte Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung möglich. Ziel der Therapie sollte es immer sein, Miktionsbeschwerden zu beheben und die Obstruktion weitgehend zu beseitigen. Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich dabei nach dem Ausmaß der Obstruktion und Intensität der irritativen Symptomatik. Bei der Wahl der geeigneten Therapie sollte neben den objektiven Kriterien zur Indikation immer auch das subjektive Beschwerdebild sowie die Präferenzen des Patienten in die Überlegungen einbezogen werden.

Die medikamentöse Behandlung
Bei frühen Stadien der BPH hat die Therapie mit pflanzlichen Extrakten eine lange Tradition und ist besonders in Deutschland etabliert. Bewährt haben sich pflanzliche Präparate, hergestellt aus Sabalfruchtextrakt (Sägepalmen), Kürbiskernen, Brennesselwurzeln, Zitterpapeln, rotem Sonnenhut und Roggenpollen. Können mit pflanzlichen Präparaten keine Erfolge erzielt werden, kommen chemisch hergestellte Medikamente zur Anwendung, die einerseits die in der Prostata befindlichen Muskelzellen entspannen oder auch ein Abschwellen der Prostata bewirken können.

Die operative Behandlung
Führen auch diese Maßnahmen nicht zu den erhofften Erfolgen ist in der Regel ein endoskopischer oder operativer Eingriff zur Beseitigung der Harnabflussstörung erforderlich. Neben heute nur noch selten angewendeten offenen Operationen kommen insbesondere die klassische monopolare Ausschälung der Prostata (transurethrale Resektion / TURP) und die weitaus schonenderen und blutungsarmen neuen TURiS und Laserverfahren zum Einsatz. Das Westdeutsche Prostatazentrum bietet als eine der wenigen Zentren in Deutschland neben der TURP und der TURiS sowohl die Greenlight-Laser-Resektion als auch das hochmoderne Dioden-Laserverfahren an. Letztere Methode eignet sich auch für Männer mit einer großen Prostata. In Fällen mit sehr hohem OP-Risiko kann auch die sogenannte TUNA angewendet werden.